Fleischfondue mit Öl, Fett oder Brühe

Fleischfondue mit Brühe

Der Vorteil: Fondue mit Brühe ist natürlich deutlich fettärmer und insgesamt eben etwas bekömmlicher. Gerade wer auch Weihnachten oder Silvester auf Kalorien achten möchte, greift also eher zu einer Brühe als zu Fett oder Öl. Wobei die waren Kalorienbomben auch beim Fleischfondue häufig in den Beilagen stecken.

Auch lassen sich in der Brühe nicht nur Fleisch garen. Wer noch kleine Metallsiebe bereit hält, kann in der Brühe weiche Zutaten wie Brokkoli, Pilze, Blumenkohl oder Spargel garen. Das ist natürlich ideal, wenn man zwei Fonduetöpfe hat und einen mit Gemüsebrühe füllen kann, vor allem wenn Vegetarier mitessen. Ebenfalls geeignet ist vorblanchiertes Gemüse wie Zuckerschoten, Möhren, Zucchini, Champignons.

Zum Fondue mit Brühe eignen sich Filet vom Rind, Schwein aber auch Hühnchenfilet, so dass man auch hier drei Fleischsorten anbieten kann. Auch lecker sind kleine Mettbällchen, die man auch ganz leicht und schnell aus groben Bratwürsten selber herstellen kann.

Wer sich noch nicht ganz sicher ist, ob Brühe das richtige ist, liest vielleicht erst einmal die Anleitung Fleischfondue für Anfänger.

Welche Brühe für das Fleischfondue

Für die Vegetarische Variante des Fondues muss es natürlich Gemüsebrühe sein. Diese eignet sich auch für Fleisch. Benötigt werden für ein Brühfondue auf jeden Fall ein bis 1,5 Liter (kommt auf den Fonduetopf an) kräftige Brühe, die zum Gargut passen sollte. Die Brühe sollte ruhig sehr kräftig sein, nahe am versalzen schmeckend, damit das Fleisch auch Geschmack bekommt.

Man kann die Brühe mit gekörnter Brühe anrühren, oder zu einen Fond greifen. Ganz lecker wird es natürlich, wenn man die Grundlage selbst kocht (zum Beispiel als Knochenbrühe). Inzwischen gibt es auch kleine Würfel als Basis für Fondue fertig zum kaufen.

Wer alle Fleischsorten anbietet sollte eine normale klare Fleischbrühe wählen. Wird nur Huhn gekocht, dann eine Hühnerbrühe. Und wem ein Fischfondue vorschwebt, der sollte gleich zur passenden Brühform greifen.

Rezepte für die Brühe

Selbst wenn man zur gekörnten Brühe greift, kann man diese aber noch aufpeppen.

Hühnerbrühe pikant

Lecker wird so ein Fondue mit einer selbstgemachten Hühnerbrühe, in die man zur zusätzlichen Würze noch ein, zwei getrocknete rote Peperonischoten hinzugibt, die während des Fondueessens nach und nach ihre Schärfe abgeben. Diese veredeln natürlich auch den Brühwürfel.

Fleischbrühe mit Weißwein

Oder man nimmt etwa 1 Liter Fleischbrühe und verlängert diese mit 250 ml Weißwein. Dazu noch drei Zwiebeln, zwei Lorbeerblätter, einige Nelken, Senf- und Pfefferkörner zusammen mit einer Prise Zucker aufkochen und bei geringer Hitze etwa zehn Minuten gut durchziehen lassen.

Fleischbrühe mit Knoblauch und Kräutern

1 Liter selbstgemachte Fleischbrühe mit 250 ml Weißwein und zwei mit Nelken gespickten Zwiebeln sowie einem Zweig Thymian, Estragon und etwas Oregano und zwei gehackten Knoblauchzehen aufsetzen und knapp zehn Minuten köcheln lassen. Die Kräuter etc. entfernen und die Brühe für das Fleischfondue verwenden.

Fleischbrühe mit Weinbrand

Wieder etwa 1,25 Liter Fleischbrühe nehmen und mit zwei zerdrückten Knoblauchzehen, zwei Esslöffeln grünen Pfefferkörnern, etwa einen Esslöffel Kräuter der Provence und zwei Esslöffeln Weinbrand aufsetzen und fünf Minuten köcheln lassen.

Brühe für das Fondue vorbereiten

Die fertige Brühe in einen Fonduetopf geben und auf der Herdplatte einmal zum Kochen bringen. Anschließend sofort auf das entzündete oder eingeschaltete Rechaud setzen und sobald die Brühe wieder zu brodeln beginnt, das Fleisch auf Spieße stecken, das Gemüse in die Körbe setzen und das Fondue kann beginnen.

Fleisch schneiden für das Fondue mit Brühe

Für ein Fondue chinoise, wie das Fondue mit Brühe auch genannt wird, wird das Fleisch in sehr dünne Scheiben geschnitten. Dafür das Fleisch vor dem Schneiden eine halbe Stunde in den Tiefkühler legen, dann lässt es sich besser portionieren. Die Scheiben sollten maximal einen halben Zentimeter dick sein. Eher etwas dünner.

Nachteil Fleischfondue mit Brühe

Gerade wer gerne Fettfondue isst, dem kommt das Fleischfondue mit Brühe oft etwas fade vor. Dazu wird das Fleisch nicht gebraten und erhält auch keine Röstaromen. Die Brühe sollte wirklich eher sehr kräftig sein, damit das Fleisch Geschmack bekommt. Ansonsten muss man das fertige Gargut eben mit den leckeren Soßen und Dips aufpeppen. Wer sich so gar nicht mit einem Fleischfondue mit Brühe anfreunden kann, aber dennoch nicht zu dem mit Fett greifen möchte, kann ja einmal ein Winzerfondue ausprobieren. Dabei wird das Fleisch in Wein gesiedet. Das ist natürlich keine Alternative, wenn Kinder mitessen.

Für viele überwiegen aber die Vorteile der Fonduevariante mit leckerer Brühe: Kein heißes Fett, das umkippen oder zu brennen anfangen kann. Und vor allem riecht die Wohnung dann nicht nach heißem Fett. Dazu kommt noch die Ersparnis an Kalorien und bekömmlicher finden viele Menschen die Brüh-Version des Fondues ebenfalls.

Aber zu welcher Fondueart man nun greift, ist sicherlich in erster Linie eine Sache des eigenen persönlichen Geschmacks.

Nach dem Fondue - die Suppe machts

Idealerweise werden in dem Fonduetopf nicht nur Fleisch gegart sondern auch Gemüse. Am Ende lässt sich die Flüssigkeit dann hervorragend als Suppe genießen. Wenn die Brühe dann zu salzig ist, mit ein wenig Wasser aufgießen. Veredeln lässt sich das dann mit Suppennudeln, noch etwas knackigem Gemüse, Glasnudeln oder auch Reis.

Weitere Infos und Tipps: Anleitung Fleischfondue (Checkliste, kleiner Fahrplan, Zeitablauf).

 

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